Über mich

 

Seit Weihnachten 2009 fotografiere ich mit einer digitalen Spiegelreflex Kamera. Offensichtlich ist aus dem Hobby schnell eine art Wahn geworden. Ohne Kamera fühle ich mich nackt. Habe ich sie mal nicht dabei und sehe ich ein mögliches Motiv… Jeder der einer Leidenschaft folgt, weiß welche Flüche einem so durch den Kopf gehen können.

Seit Anfang Juni 2012 habe ich auch eine alte analoge Spiegelreflex Kamera. Ich finde es total spannend, dass ich nicht direkt sehen kann, was ich abgelichtet habe und auch nicht korrigierend eingreifen kann. Das macht dann jedes gelungene Bild wertvoller.

Meine Prioritäten sind bei beiden Kameras verschieden und auch die Ansprüche an mich selbst.

Nun bin ich also zur Unterhaltung meiner Nachbarschaft oft mit 2 Kameras am Hals und Fotorucksack auf dem Rücken überall zu sehen, wo man mich nicht vermuten würde. Manchmal erschrecke ich schnuppernde Hunde, die gerne ihr Bein an dem Gebüsch heben wollen, in dem ich grade hocke um Spinnen abzulichten. Zum Glück überdenken sie in der Regel ihr Vorhaben noch einmal, wenn sie mich entdeckt haben…

Meine Wirkung auf Tiere im allgemeinen ist Ursache für ein Projekt, durch das ich bei Google+ inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht habe.

Als ich mit der Fotografie begann, wollte ich freudig, die Schafe in unserer Nachbarschaft ablichten. Die Schafe jedoch zeigten wenig Verständnis und noch weniger Enthusiasmus für dieses Vorhaben und drehten mir frech den Rücken zu.

Nun bin ich auch ein recht eigensinniger Charakter und so habe ich eben die Schaf-Rückseite fotografiert. Dies war das erste Bild für mein Projekt „Tier-Popos“ .

Ich habe das (meines Wissens ) einzige Tier-Popo Album und vielleicht auch die größte Sammlung an Tier-Popo Bildern. Wenn die Tiere sich einfach weg drehen, dann fotografiere ich ihren Po. Spontane Fotografie halt.

Ich habe keine Lust mich  festzulegen oder festlegen zu lassen aber da der Mensch gerne mal in Schachteln denkt, habe ich einfach mal den Begriff „Spontane Fotografie“ für mich erfunden. Das beschreibt am besten meinen Umgang mit der Fotografie und mein Naturell.

Fotografie allein reicht mir aber nicht. Ich habe jede Menge Geschichten im Kopf, die immer mal wieder auftauchen und geschrieben werden wollen. Einige schreibe ich auf, manche gehen einfach verloren und viele beginne ich und es dauert mitunter Jahre, bis ich sie beende. Wenn überhaupt. In der Regel sind es Kindergeschichten und ich werde sicher die Eine oder Andere hier veröffentlichen und bin sicher das auch Erwachsene ihren Spaß damit haben können.

In diesem Sinne viel Vergnügen auf meiner Seite

Melanie MP